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Posts mit dem Label "Gesundheit" werden angezeigt.

Zukunft des Nachtflugs nach 2030: Der aktuelle Stand zur Lärmschutz-Debatte in Köln/Bonn

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Im Juli 2026 informierte die Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn e.V. in ihrem Newsletter über den aktuellen Stand des Genehmigungsverfahrens zur zukünftigen Nachtflugregelung am Flughafen Köln/Bonn. 1. Antrag auf Entfristung und Kritik der Lärmschutzgemeinschaft Die Flughafen Köln/Bonn GmbH hat beim Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen die unbefristete Fortführung der bestehenden Nachtflugregelungen über das Jahr 2030 hinaus beantragt. Die Lärmschutzgemeinschaft entgegnet hierzu, dass die seit 1997 geltenden Bestimmungen keinen ausreichenden Schutz vor nächtlichem Lärm bieten. Die Auswertungen der vergangenen 25 Jahre zeigen nach Angaben der Gemeinschaft, dass weder bei den nächtlichen Dauerschallpegeln noch bei den Einzelschallereignissen über 75 dB(A) eine spürbare Entlastung der Anwohnerschaft erreicht wurde. 2. Positionen der Fluglärmkommission und der Politik Fluglärmkommission (FLK): Das Verkehrsministerium NRW hatte die umliegenden Kommunen und die FLK um...

Hitze-Eskalation im Niehler Hafen: Warum steigende Temperaturen den Schienenlärm zur Dauerbelastung machen

In unserem vorherigen Beitrag über die Kühlaggregate auf den HGK-Gleisen in Alt-Niehl haben wir die grundsätzliche Problematik parkender Kühlcontainer und Sattelauflieger am Rheinufer analysiert. Mit den ansteigenden Sommer-Temperaturen und häufigeren Hitzeperioden erreicht diese Lärmquelle nun jedoch eine neue Qualitäts- und Belastungsstufe. Was auf den ersten Blick wie ein rein logistisches Ärgernis wirkt, entpuppt sich bei physikalischer Betrachtung als ein Teufelskreis aus Hitzestress, steigender Kühlleistung und verstärkter Schallemission. Warum führt die sommerliche Hitze zu noch mehr Lärm im Veedel – und was bedeutet das für die Anwohner? Die Thermodynamik der Lärmeskalation: Mehr Grad = Mehr Dezibel Um die Lärmentwicklung im Hafen zu bewerten, hilft ein Blick auf die Arbeitsweise von Transport-Kühlsystemen (den sogenannten Reefern oder Diesel-Gensets). Die Aggregatleistung ist direkt an die Temperaturdifferenz ΔT zwischen der Außenumgebung und dem Containerinneren gekop...

Fluglärmmessungen in Köln und Umgebung: Neue Station in Sankt Augustin

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In den letzten Jahren hat sich das Problem des nächtlichen Fluglärms in Köln und der umliegenden Region zu einem wachsenden Anliegen entwickelt. Während die offiziellen Zonen zur Messung von Nachtfluglärm existieren, sind sie oft unzureichend, um das Ausmaß des Problems angemessen zu erfassen. Die Menschen außerhalb dieser Zonen leiden unter Fluglärm, der nicht nur ihren Schlaf stört, sondern auch ihre Gesundheit beeinträchtigen kann. Um diesem Problem entgegenzuwirken, hat die Stadt Sankt Augustin beschlossen, eine eigene Fluglärmmessstation zu errichten, auch wenn sie außerhalb der offiziellen Messzone liegt. Diese Initiative zeigt das Engagement der Gemeinde, die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Bürger zu schützen. Die Schaffung zusätzlicher Fluglärmmessstationen wie in Sankt Augustin und die Bereitstellung aktueller Messwerte wie in Hennef sind wichtige Schritte, um das Bewusstsein für das Fluglärmproblem zu schärfen und letztendlich die Lebensqualität der betroffenen Bürger z...

Lärmschutzgruppe Köln Nord

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Wie der Kölner Wochenspiegel berichtet, hat sich im Kölner Norden eine Ortsgruppe der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn gegründet. Getragen wird die Ortsgruppe von Mitgliedern der Bürgervereine Niehl und Longerich, dazu kommen Anwohner aus Esch und Nippes. Hintergrund ist der stetig anwachsende Nachtfluglärm in Köln, der massive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Köln-Bonn ist einer der wenigen Flughäfen Europas, an denen Nachtflug erlaubt ist. Neben gesundheitlichen Auswirkungen schadet der Flugbetrieb auch wirtschaftlich den Anwohnern, wie der Wochenspiegel berichtet: "Dass die Lärmbelästigung im Kölner Norden inzwischen aktenkundig geworden ist, berichtete ein Anwohner aus Niehl. Er hatte sein Haus verkauft, es aber wieder wegen der gerichtlich festgestellten zu großen Lärmbelästigung wieder zurücknehmen müssen. Das Gericht hatte in Niehl nämlich einen nächtlichen Lärmpegel von 72 Dezibel gemessen, ein deutlich höherer Wert als die im Lärmschutzgesetz zulässigen 50 ...

Immer mehr Gemeinden gegen Fluglärm

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Im Zuge wachsender Sensibilität für die Bedürfnisse der Bevölkerung, zu denen auch der Schutz vor Lärm und gesundheitsschädlichen Umweltverschmutzungen durch den Luftverkehr zählen, gehen immer mehr Gemeinden im Kölner Umland auf kritische Distanz zum Flughafen Köln-Bonn. Der Flughafen ist für immense Lärmbelästigung verantwortlich. Bislang setzten sich allerdings die meisten Politiker eher für die Belange des Flughafens ein - von denen die Bevölkerung nicht protestiert - und weniger für die Bedürfnisse der Menschen. Dies ändert sich nun. Jüngst berichtete der Kölner Stadtanzeiger , dass nun auch die Stadt Nümbrecht mobile Lärmmessstationen aufbauen will. Seit Jahren wächst der Fluglärm. Dies soll nun gemessen werden, um eine Argumentationsgrundlage für die Auseinandersetzung mit dem Flughafen zu bekommen. Auch in Köln findet - sehr langsam allerdings - ein Umdenken statt. So hat die Stadt den Klimanotstand ausgerufen. Daher müssen zukünftig alle Fragen, die den Aus- und Umbau des Flu...

Neue Studie: Fluglärm verändert Schlaf

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Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene leiden durch Fluglärm insbesondere in der Nacht. Dies konnte eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) feststellen. Kinder, die von Fluglärm betroffen sind, brauchen länger zum Einschlafen, sind in der Nacht länger wach als Kinder, die keinem Fluglärm ausgesetzt sind, und haben weniger nächtliche Tiefschlafphasen als andere Kinder. Erwachsene leiden ebenso, teils noch intensiver, unter den negativen Folgen des Fluglärms, wie der Kölner Stadtanzeiger  berichtet. Mit der neuen Studie werden zahlreiche andere Studien bestätigt, die beweisen konnten, dass Kinder, die in der Nacht Fluglärm ausgesetzt sind, teilweise schlechtere Leistungen in der Schule zeigen als Vergleichsgruppen. Das durch Fluglärm Gesundheitsschäden entstehen können, gilt mittlerweile als gesichert. Bild: https://pixabay.com/photos/scream-child-girl-people-kid-1819736/

Rekordhoch bei Nachtflügen

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Wie zahlreiche Medien, u.a. der WDR , heute berichteten, gab es am Flughafen Köln-Bonn im vergangenen Jahr so viele Nachtflüge wie nie zuvor. Insgesamt gab es 44.300 der gesundheitsschädigenden Verkehrsbewegungen, 2000 mehr als im Vorjahr. Der Flughafen gehört zu den wenigen Flughäfen weltweit, an denen Nachtflug erlaubt ist. An den meisten anderen Standorten herrschen zum Schutz der Bevölkerung und damit zum Wirtschaftsschutz Nachtflugverbote. Bislang schafft der Kölner Flughafen keine Anreize, Flugbewegungen aus der Nacht fernzuhalten. Bild: by Anayastudios  licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Neue Studie: Höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen durch Lärm

Eine neue Studie konnte erneut den schlechten Einfluss von Fluglärm auf die Gesundheit beweisen. Laut Welt "handelt es sich um eine der weltweit größten Studien ihrer Art, bei der über 15.000 Frauen und Männer aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt und dem Landkreis Mainz-Bingen" teilgenommen haben. Dabei wurden nicht ausschließlich die Auswirkungen von Fluglärm untersucht, sondern diverse Lärmquellen. Fluglärm wurde allerdings von 84 Prozent der Befragten als besonders störend wahrgenommen. Link zur Studie: https://doi.org/10.1016/j.ijcard.2018.03.126 

Flughafen Köln-Bonn: Intransparent und verschwenderisch

Pressemitteilung der Lärmschutzgemeinschaft Passagierrekord durch Millionen für Billigflieger – Lärmschutzgemeinschaft fordert vorbehaltlose Aufklärung und effektive Kontrolle der Flughafen Köln/ Bonn GmbH Aktivitäten, Rückzahlung der Rabatte durch die Airlines und beantragt Prüfung durch das Bundeskartellamt und die Europäische Kommission „Mit Millionen für Billigflieger hat sich Köln/Bonn sein Wachstum erkauft“ überschreibt das Handelsblatt am 19. Juli einen gut recherchierten Beitrag über die Millionen-Zahlungen der Flughafen Köln/Bonn GmbH an Fluggesellschaften wie German-/Eurowings und Ryanair. Allein in 2017 sollen im sog. Kick-Back-Verfahren 40 Mio. Euro an die Low-Cost Carrier geflossen sein. Der vormalige Aufsichtsratsvorsitzende Bodewig soll Ermittlungen eingeleitet und Prüfungen veranlasst haben, deren wohl seit Ende 2017 vorliegenden Ergebnisse der Öffentlichkeit offensichtlich bisher vorenthalten werden. Eigentlich ist der Vorgang ungeheuerlich: Ein öffentliches Unternehme...

Lärmrekord im April

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Gähn, es wird langweilig, Rekord um Rekord: Auch für April wird ein Lärmrekord gemeldet. So viel Lärm verursachte der Flughafen Köln-Bonn noch nie in einem April. Mehr zum Hintergrund .  

Niehler Bürgerverein gegen Fluglärm

Der Niehler Bürgerverein betreibt seit einiger Zeit eine eigene Lärmmessstation. Durch diese wurde - neben dem subjektiven Erleben - deutlich, dass die Belastung in Niehl durch Fluglärm massiv ist. Vom 27. November bis 13. Dezember 2017 maß die Station des Bürgervereins 1340 Flugbewegungen, ganze 418 davon in der Nacht, so berichtet der Kölner Stadtanzeiger . Der Flughafen selbst kommt zu anderen Ergebnissen. In dem Bericht wird erneut deutlich, wie gesundheitsschädigend Fluglärm ist. So berichtet eine Anwohnerin der Merkenicher Straße, dass sie mittlerweile Schlaftabletten nehmen müsse, um Nachts zu Ruhe zu kommen. Der ganze Bericht ist hier einsehbar.

Lärmrekord im Februar: Köln-Bonn wächst weiter

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Wie der Flughafen Köln-Bonn berichtet , ist für den Februar ein erneuter Rekord zu vermelden: Beim Frachtverkehr gab es im Vergleich zum Vorjahr für den Monat Februar ein Plus von 8 Prozent. Beim Passagierverkehr wurde ein Plus von 2 Prozent vermeldet. Damit ist auch die Lärmbelästigung und der Ausstoß klimaschädlichen CO2s im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

14.000 Stimmen gegen Flughafenausbau

Dem grenzenlosen Wachstum des Flughafens Köln-Bonn, das bislang ohne jegliche Kontrolle stattfand, ist möglicherweise erstmals eine Grenze gesetzt. Knapp 14.000 Stimmen wurden gegen den weiteren Ausbau des Flughafens in der letzten Woche an die verantwortliche Bezirksregierung Düsseldorf übergeben. Der Flughafen Köln-Bonn fährt seit Jahren einen Passagier - und Frachtrekord nach dem anderen ein. Dadurch sind die Umwelt- und Gesundheitsbelastungen der Bevölkerung   in den letzten Jahren massiv gestiegen, ohne dass von politischer Seite hier eingegriffen wurde. Ob beim Flughafen in den letzten Jahren rechtlich alles einwandfrei verlief, ist fraglich. Der Geschäftsführer des Flughafens, hat nach schweren Vorwürfen im Dezember seine Tätigkeit niedergelegt.

Neuer Rekord: Mehr Lärm im November

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Trotz der Querelen * um den Geschäftsführer des Flughafens Köln-Bonn, Michael Garvens (Mitglied der CDU), kann der Flughafen für den November erneut einen Rekord vermelden. "Mit 867.946 Fluggästen – einem Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat – und 79.703 Tonnen Luftfracht (plus sieben Prozent) erreichte der Flughafen in den beiden großen Geschäftsfeldern das jeweils beste November-Ergebnis aller Zeiten", berichtet das Luftfahrtmagazin aerosieger.de . Mit dem Zuwachs an Verkehrsbewegungen geht eine Erhöhung der gesundheitsschädlichen Lärmbelästigung für die Bevölkerung rund um den Flughafen einher. Ebenso bedeutet mehr Flugverkehr mehr Ausstoß von CO2.   _________________ * Irgendwie auch praktisch: wegen des Skandals berichten die Medien kaum über die geplante Erweiterung des Flughafens. Bis zum 13. Dezember können alle Bürgerinnen und Bürger Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren anmelden .

Mehr Fluglärm durch geplante Flughafenerweiterung

Der Flughafen Köln/Bonn plant eine deutliche Erweiterung. Erstmalig muss er sich hierzu – erzwungen durch die Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn (LSG) – einem Planfeststellungsverfahren unterziehen. Der Niehler Bürgerverein ruft deshalb zusammen mit der Lärmschutzgemeinschaft alle Niehlerinnen und Niehler eindringlich dazu auf, sich umfassend zu engagieren. Sprechen Sie Bekannte, Verwandte, Nachbarn etc. an. Düsseldorf hat in einem vergleichbaren Verfahren mehr als 40.000 Unterschriften gesammelt. Das sollte unser Mindestanspruch in Köln und Umgebung sein! Jetzt oder Nie! Alle Informationen erfahren Sie auf der Homepage der LSG. Dort stehen eine Unterschriftenliste mit einem Merkblatt sowie eine Mustereinwendung zum Download bereit. Um es Ihnen zu vereinfachen, Ihre Einwendungen gegen die Flughafenerweiterung vorzubringen, haben wir den Einwendungstext so vorbereitet, dass Sie nur noch Ihren Absender, das Datum und Ihre Unterschrift einsetzen müssen. Der Text selbst ist der H...

Neue Gebührenordnung als Mogelpackung?

Die Gebühren für nächtlichen Flugverkehr am Flughafen Köln-Bonn werden minimal teurer. In Köln - einem der wenigen Flughäfen Europas, in denen auch in der Nacht geflogen werden darf - findet rund die Hälfte aller Flugbewegungen in der Zeit von 0-5 Uhr morgens statt. Die Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung, die dem Lärm ausgesetzt sind, sind enorm . Die Gebühren werden von Experten als viel zu gering angesehen. Die Kölnische Rundschau zitiert dazu Wolfgang Hoffmann von der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn mit den Worten: "Die neue Regelung ist eine Mogelpackung." Der gesamte Bericht ist hier zu finden: http://www.rundschau-online.de/wirtschaft/koeln-bonn-airport-fluglaermgegner-kritisieren-neue-gebuehrenordnung-als-mogelpackung-28382236

Neutrale Flughafenbesichtigung?

Gestern veröffentlichte ich eine Einladung des Kölner CDU-Politikers Christoph Klausing zu einer Flughafenbesichtigung unter dem Titel PR-Initiative der Politik . Helmut Schumacher von der Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn e.V. kann noch detaillierteres dazu sagen: Dass gerade jetzt solche Maßnahmen gemacht werden, das dürfte auf das für dieses Jahr geplante Planfeststellungsverfahren zurückzuführen sein. Der Zusammenhang ist folgender: Nach einer 7-jährigen Prozessdauer durch alle Verwaltungsgerichtsinstanzen, den Musterkläger der Lärmschutzgemeinschaft durchgestanden haben, wurde schließlich in letzter Instanz beim Bundesverwaltungsgericht ein vollständiger Erfolg errungen. Demzufolge darf seither der Flughafen eine für ihn wichtige Flugzeug-Parkfläche (Vorfeldfläche A) nicht mehr benutzen, d.h. so lange nicht, wie nicht eine Umweltverträglichkeitsprüfung nachgeholt wurde. Da der Flughafen diese Fläche jedoch dringend benötigt und weil er sich auch seiner (von der NRW-Landesregierung ...

Arbeit vs. Gesundheit?

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In der aktuellen Ausgabe der Zeit ist ein interessanter Kommentar zu der Frage, warum Politiker trotz bekannter Gesundheitsschäden, die durch Dieselautos hervorgerufen werden, nicht Stellung gegen diese Gefahr beziehen und klare Worte meiden. Gilt das wohl ähnlich auch für die Gefahren, die durch Fluglärm hervorgerufen werden? Auszug aus der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitschrift "Die ZEIT"

Fluglärm-Messstation in Niehl

Der Niehler Bürgerverein setzt sich ein für mehr Lärmschutz gegen den Fluglärm. Wer kennt es nicht, das Dröhnen der Flugzeugtriebwerke, insbesondere nachts, wenn viele Frachtflugzeuge über Niehl fliegen. Um ein Zeichen gegen den Fluglärm zu setzen, ist der Bürgerverein der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/ Bonn beigetreten. Als ein erster Schritt zur Forderung von Lärmschutzmaßnahmen von den Flughafenbetreibern wird in Niehl eine Messvorrichtung aufgestellt. Ebenso hat sich der Bürgerverein gegen eine mögliche Verlegung des Rettungshubschrauberplatzes nach Niehl ausgesprochen. Dieser würde die Lärmbelastung in Niehl deutlich erhöhen. Für sein Vorgehen hat der Bürgerverein von allen Parteien der Bezirksvertretung Nippes Unterstützung unterhalten. Quelle: Niehl Anzeiger Winter 2016

2016 - ein schlechtes Jahr für uns

"2016 war ein hervorragendes Jahr für uns. Köln/Bonn war der wachstumsstärkste der großen deutschen Flughäfen und hat bei Passagier- und Frachtzahlen ein neues Niveau erreicht." So zitiert der Kölner Stadtanzeiger in seiner heutigen Ausgabe den Chef des Kölner Flughafens Michael Garvens. Für die unter Fluglärm leidende Kölner Bevölkerung heißt das: 2016 gab es noch mehr Fluglärm, noch mehr Emissionen als in den Jahren zuvor. Die Gesundheit der Kölner Bevölkerung wurde noch mehr als bislang einer Gefährdung ausgesetzt. Und: Es wird nicht besser. "2017 kommen [...] weitere Ziele in Übersee hinzu", heißt es abschließend im Bericht.