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Unbefristeter Nachtflug? Flughafen Köln/Bonn stellt Antrag auf Verlängerung über 2030 hinaus

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Während viele Bürgerinnen und Bürger auf eine Entlastung hoffen, schafft der Flughafen Köln/Bonn Fakten: Die Flughafen GmbH hat beim Verkehrsministerium NRW die zeitlich unbefristete Verlängerung der aktuellen Nachtflugregelung beantragt. Die Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn (LSG) schlägt Alarm und fordert stattdessen striktere Regeln zum Schutz der Gesundheit. Die aktuelle Lage: Planungssicherheit vs. Nachtruhe Am 10. März 2026 hat der Flughafen offiziell den Antrag gestellt, die derzeitige Nachtflugregelung, die eigentlich im Jahr 2030 ausläuft, ohne zeitliche Befristung zu verlängern. Der Flughafen betont dabei, dass keine Lockerung der bestehenden Beschränkungen beantragt wurde. Doch für die Betroffenen bedeutet "keine Lockerung" eben auch: keine Verbesserung der lärmintensiven Situation in den sensiblen Nachtstunden. Warum die Lärmschutzgemeinschaft widerspricht Die Initiative für den Widerstand gegen diesen Antrag geht maßgeblich von der Lärmschutzgemeinschaf...

Tag gegen Lärm 2026

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Am 29. April 2026 findet der 29. internationale „Tag gegen Lärm“ (International Noise Awareness Day) statt. Das diesjährige Motto der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.) lautet: „Der Sound von morgen“ . Es rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie technologische Innovationen – insbesondere Künstliche Intelligenz (KI) – und eine vorausschauende Stadtplanung die akustische Lebensqualität in urbanen Räumen verbessern können. Die wissenschaftliche Perspektive: Lärm als Stressfaktor Aus medizinischer und psychologischer Sicht ist Lärm weit mehr als eine bloße Belästigung. Chronische Schalleinwirkung, wie sie in industriell und verkehrstechnisch geprägten Stadtteilen wie Niehl häufig vorkommt, wirkt als biologischer Stressor. Wissenschaftliche Studien belegen, dass bereits moderate Pegel (ab ca. 55–60 dB(A) am Tag) die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin fördern können. Die Folgen sind nicht-auditorischer Natur: Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche und ein...

3. Nationale Luftfahrtkonferenz

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Übernommener Text von der minus20bis2030 : Am kommenden Montag, den 25. September 2023, findet in Hamburg die 3. Nationale Luftfahrtkonferenz statt. Die Veranstaltung wird eröffnet von Bundeskanzler Olaf Scholz und weitere Teilnehmer sind der Bundesklimaschutzminister Robert Habeck und Bundesverkehrsminister Volker Wissing. Neben einem großen Reigen an Spitzenvertreter*innen der Luftverkehrsbranche und einer großen Reihe an Lobbyisten und Verbandsvertretern, wird für die kritische Zivilgesellschaft exakt eine NGO an der Konferenz teilnehmen dürfen - Germanwatch. Wer kann, soll bitte nach Hamburg kommen und uns unterstützen! Eine tolle Gelegenheit mit großer medialer Aufmerksamkeit unsere Forderung und unsere Kampagne sichtbar zu machen! Gemeinsam mit dem BUND Hamburg, Robin Wood, Vertretern der örtlichen Initiativen und anderen Klimagruppen wollen wir dies zum Anlass nehmen, mit einer Aktion vor Ort auf unsere Forderung nach einer Reduzierung des Luftverkehrs hinzuweisen und die Teil...

Petition: Keine Privatjets mehr aus Köln/Bonn

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Auf der Internetseite weact gibt es derzeit eine Petition gegen die Nutzung des Flughafens Köln-Bonn als Privatjetflugplatz. Im Kampagnentext heißt es: Die Zahl der Privatjet-Flüge in Deutschland ist dieses Jahr auf Rekordniveau gestiegen. Und damit auch der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase - vor allem durch viele Kurzstrecken- oder sogar Leerflüge. Die Luxusmaschinen verursachen mehr als eine Million Tonnen an Emissionen. Und die Tendenz ist steigend. Während wir Bürger*innen immer mehr Maßnahmen zum Klimaschutz einhalten und in kalten Wohnungen den Winter verbracht haben, verpesten Superreiche mit Kerosin die Luft und sorgen für zusätzlichen Lärm. In Amsterdam hat der Flughafen Schiphol auf den Kerosin-Skandal reagiert und Privatflüge verboten. Eine Entscheidung mit Signalwirkung für Anwohner*innen und Klima – dem sich andere Flughäfen anschließen sollten: Deshalb fordern auch wir, Flughafen Köln/Bonn GmbH, setzen Sie das Verbot für An- und Abflüge von Privatjets auch hier in ...

Offener Brief der Lärmschutzgemeinschaft an die GRÜNEN in Köln

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Anders als versprochen setzen sich die Parteien "Die Grünen" und "Volt" im Kölner Rat nicht für eine stärkere Beschränkung des Nachtflugs in Köln ein. Darauf verweist die Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn e.V. in einem offenen Brief , wie mehrere Medien, u.a. " Der Westen " und " Express ", berichten. So wurde im Dezember 2020 von den Parteien ein Beschluss zur Fluglärmminderung auf den Weg gebracht, der u.a. eine Reduzierung der nächtlichen Passagierflüge forderte. Passiert ist jedoch das genaue Gegenteil: Jüngst ist sogar ein neuer Eurowings-Flug hinzugekommen, der um 0.20 Uhr am Flughafen Köln-Bonn landen soll. Der von zahlreichen Kölner Bürgerinnen und Bürgern erhoffte politische Wechsel, der durch eine grüne Mehrheit in Köln bei der letzten Kommunalwahl möglich geworden wäre, findet daher leider nicht statt: "Offenbar haben wir uns getäuscht", so die Lärmschutzgemeinschaft in ihrem offenen Brief. Eine inhaltliche Reaktion der Grüne...

Initiative warnt vor zuviel Fluglärm

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Nachtfluglärm und der durch Flugverkehr ausgestoßene Ultrafeinstaub waren keine besonders relevanten Themen bei den Sondierungsgesprächen der Stadträte der Grünen mit CDU und VOLT, erklärt Regine Bechberger vom Ortsverband Köln-Nord der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln-Bonn im Kölner Wochenspiegel . Dabei sei mit dem positiven Abschneiden der Grünen bei der Kommunalwahl die Hoffnung verbunden gewesen, dass hier eine neue Politik verfolgt würde. Bislang ist dies allerdings nicht der Fall. Insbesondere der Kölner Norden ist massiv durch Fluglärm eingeschränkt. Dies sieht auch die Bezirksvertretung Nippes. Im Kölner Wochenspiegel heißt es: "Der Nachtfluglärm ist in Weidenpesch, Niehl und Longerich viel zu stark. Durch Corona ist dies nur vorübergehend besser."  Bild: CC BY-SA 2.0 by Neuwieser

Tag gegen Lärm 2021

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Der 24. "Tag gegen Lärm - International Noise Awareness Day" 2021 wird am 28.04.2021 stattfinden. Er wird im Rahmen des International Year of Sound 2020+ durchgeführt. Die zentrale Veranstaltung „Immer noch zu laut!?“ findet am 28.04.2021, 13:30-16:00 Uhr, online statt. Ausführliche Informationen zur kostenfreien Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.) können Sie hier finden.

Eil-Appell gegen bedingungslose Staatshilfen für Flugkonzerne

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Folgende Mitteilung der Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn teile ich gern: Sehr geehrte Mtiglieder*innen unserer Lärmschutzgemeinschaft, Unsere Lärmschutzgemeinschaft ringt seit Jahrzehnten mit den politisch Verantwortlichen um die Einschränkung des unbehindert wachsenden Flugverkehrs mit seinen gesundheits- und klimaschädlichen Folgen.  Was uns im Wesentlichen bisher versagt blieb, hat Corona weltweit innerhalb weniger Wochen nahezu vollständig geschafft : Allein bei der Lufthansa stehen von 760 Flugzeugen derzeit 700 am Boden. Es geht also auch ohne die vielen Flugzeuge am Himmel, manch einer überdenkt seine vielen Urlaubsflüge, Videokonferenzen wurden  eine interessante Alternative zu Geschäftsreisen. Leider hat der Online-Handel und somit der Frachtflug noch weiter zugenommen. Große Fluggesellschaften wie die Lufthansa beantragen massive Staatshilfen für ihr Überleben, sind im Gegenzug aber nicht bereit  dafür ein Mitspracherecht bei der Firmenpolitik einzuräumen! Die L...

Nachhaltige Luftverkehrspolitik

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Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm hat letzte Woche ein Positionspapier für eine „nachhaltige Luftverkehrspolitik“ veröffentlicht, wie airliners.de berichtet. Mit der Corona-Krise sei der Zeitpunkt gekommen, die Diskussion für eine künftige Ausrichtung des Luftverkehrs zu öffnen und die zentralen Herausforderungen des Klimawandels dabei einzubeziehen. Während europaweit mit den ersten Lockerungen der Corona-Pandemie-Maßnahmen versucht wird, Gesundheit und Rückkehr in ein normales Leben zu vereinen, wird in der Luftfahrtbranche eifrig an Konzepten gearbeitet, wie der Flugbetrieb im größeren Stil wieder aufgenommen werden kann. Dabei ist der Zeitpunkt gekommen, die Diskussion für eine nachhaltige Luftverkehrspolitik zu öffnen und die zentralen Herausforderungen des Klimawandels einzubeziehen. Die komplette Pressemitteilung gibt es hier .

Großer Andrang im Bürgerzentrum Nippes

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Heute fand im Bürgerzentrum Nippes eine Info-Veranstaltung des Ortsverbandes Köln-Nord der Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn e.V. statt. In einem restlos gefüllten Raum informierte der Verband und Vertreter der "Muttergemeinschaft" über den massiv angestiegenen Flugverkehr, unter dem der Kölner Norden seit Jahren zu leiden hat. Insbesondere die gesundheitlichen Gefahren, die erwiesenermaßen vom Nachtfluglärm ausgehen, wurden thematisiert. Der Ortsverband plant für dieses und die kommenden Jahre weitere Aktivitäten, um politischen Entscheidungsträger von der Notwendigkeit zu überzeugen, am Flughafen Köln-Bonn eine Verkehrspolitik zu betreiben, die der Bevölkerung zugute kommt und nicht gegen sie gerichtet ist. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Ortsverbandes: www.fluglaerm-koeln-nord.de

Lärmschutzgruppe Köln Nord

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Wie der Kölner Wochenspiegel berichtet, hat sich im Kölner Norden eine Ortsgruppe der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn gegründet. Getragen wird die Ortsgruppe von Mitgliedern der Bürgervereine Niehl und Longerich, dazu kommen Anwohner aus Esch und Nippes. Hintergrund ist der stetig anwachsende Nachtfluglärm in Köln, der massive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Köln-Bonn ist einer der wenigen Flughäfen Europas, an denen Nachtflug erlaubt ist. Neben gesundheitlichen Auswirkungen schadet der Flugbetrieb auch wirtschaftlich den Anwohnern, wie der Wochenspiegel berichtet: "Dass die Lärmbelästigung im Kölner Norden inzwischen aktenkundig geworden ist, berichtete ein Anwohner aus Niehl. Er hatte sein Haus verkauft, es aber wieder wegen der gerichtlich festgestellten zu großen Lärmbelästigung wieder zurücknehmen müssen. Das Gericht hatte in Niehl nämlich einen nächtlichen Lärmpegel von 72 Dezibel gemessen, ein deutlich höherer Wert als die im Lärmschutzgesetz zulässigen 50 ...

Aufruf zur Demo

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Aus dem Newsletter der Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn: Liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen , die Jugendbewegung " Fridays for Future" ruft für Freitag, den 20. September 2019 zu einem weltweiten Streik- und Aktionstag für mehr und ernsthafteren Klimaschutz auf. Das Flugzeug ist das mit Abstand klimaschädlichste Verkehrsmittel und weist derzeit unter allen Verkehrsmitteln die höchsten Zuwachsraten auf. Der Kampf gegen den gesundheitsschädlichen Fluglärm ist daher nicht vom Kampf für mehr Klimaschutz im Verkehr zu trennen. Unsere Forderungen gehen konform mit den Forderungen der jungen Menschen für eine Verkehrswende und für eine lebenswerte Zukunft: 1) Das Wachstum des Flugverkehrs muss gestoppt und die gesundheits- und klimaschädlichen Emissionen müssen drastisch verringert werden. 2) Alle Subventionen für den klimaschädlichen Flugverkehr müssen unverzüglich abgeschafft werden. 3) Der Flugverkehr muss in das System der CO² -Besteuerung einbezogen werden. 4) Kurzstrecke...

Immer mehr Gemeinden gegen Fluglärm

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Im Zuge wachsender Sensibilität für die Bedürfnisse der Bevölkerung, zu denen auch der Schutz vor Lärm und gesundheitsschädlichen Umweltverschmutzungen durch den Luftverkehr zählen, gehen immer mehr Gemeinden im Kölner Umland auf kritische Distanz zum Flughafen Köln-Bonn. Der Flughafen ist für immense Lärmbelästigung verantwortlich. Bislang setzten sich allerdings die meisten Politiker eher für die Belange des Flughafens ein - von denen die Bevölkerung nicht protestiert - und weniger für die Bedürfnisse der Menschen. Dies ändert sich nun. Jüngst berichtete der Kölner Stadtanzeiger , dass nun auch die Stadt Nümbrecht mobile Lärmmessstationen aufbauen will. Seit Jahren wächst der Fluglärm. Dies soll nun gemessen werden, um eine Argumentationsgrundlage für die Auseinandersetzung mit dem Flughafen zu bekommen. Auch in Köln findet - sehr langsam allerdings - ein Umdenken statt. So hat die Stadt den Klimanotstand ausgerufen. Daher müssen zukünftig alle Fragen, die den Aus- und Umbau des Flu...

Endlich Steuern auf Kerosin!

MITMACHEN! Mit dieser Petition soll die EU alle Mitgliedsstaaten auffordern auf den  Flugkraftstoffverbrauch, Mineralölsteuern zu erheben  und das Geld in Sozial- und Umweltprojekte, wie z.B. den Ausbau und die Modernisierung des umweltfreundlichen Schienenverkehrs zu stecken. Wir brauchen EU-weit 1.000.000 Unterstützer bis zum 10. Mai 2020. Das sollte zu schaffen sein. Sobald eine Initiative 1 Million Unterstützungsbekundungen gesammelt und die  Mindestwerte  in mindestens 7 Mitgliedsländern erreicht hat, muss die Europäische Kommission entscheiden, ob sie tätig wird. Über 38.000 Unterstützer haben bereits unterschrieben und in sieben  Mitgliedsstaaten sammeln sich die Mindestwerte an. Link zur Petition: https://eci.ec.europa.eu/008/public/#/initiative 

22. Tag gegen Lärm

"Alles laut oder was?" ist das Motto für den diesjährigen Tag gegen Lärm. Am 24. April 2019  findet der 22. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day statt!     Ab sofort können Sie das Plakat zum Tag gegen Lärm im Format DIN A2 sowie den aktuellen Flyer bestellen. Außerdem können Sie rechteckige Magnetbuttons (für Pinnwand und Kühlschrank) mit dem diesjährigen Motto erwerben. Bei allen Produkten wird lediglich eine Versandpauschale erhoben. Wenn Sie interessiert sind, schreiben Sie bitte eine E-Mail an: ebaumer@dega-akustik.de Materialien, die bis Montag, 11. März 2019  bestellt werden, gehen mit der ersten Versandaktion Mitte März in die Post. Alle späteren Bestellungen, die bis zum 10. April.2019  eingehen, werden von uns bis Mitte April verschickt. Sie können das Plakat sowie den aktuellen Flyer auch als pdf-Datei von der Website des „Tag gegen Lärm“ ( http://www.tag-gegen-laerm.de/publikationen/downloads/aktuelle-materialien ) herunterladen. Das Logo „Alles ...

Lärmaktionsplanung Stadt Köln

Die Stadt hat unter https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/koeln-aktiv-gegen-laerm-3 seit Anfang Oktober unter der Überschrift  Befragung der Bürgerinnen und Bürger zur Lärmaktionsplanung 2018 einen Befragungsbogen ins Internet gestellt, der sich im Wesentlichen mit Straßenlärm beschäftigt; Fluglärm wird nur einmal als Belastungsmöglichkeit erwähnt. Trotzdem sollten Sie die Gelegenheit nutzen, und die Umfragepunkte beantworten. In den Kommentarspalten (max. 250 Zeichen) kann auch eine kurze Aussage zur persönlichen Fluglärmbelastung gemacht werden. Teilnahme ist bis zum 2. November möglich. Bitte nutzen Sie diese Gelegenheit!

Flughafen Köln-Bonn: Intransparent und verschwenderisch

Pressemitteilung der Lärmschutzgemeinschaft Passagierrekord durch Millionen für Billigflieger – Lärmschutzgemeinschaft fordert vorbehaltlose Aufklärung und effektive Kontrolle der Flughafen Köln/ Bonn GmbH Aktivitäten, Rückzahlung der Rabatte durch die Airlines und beantragt Prüfung durch das Bundeskartellamt und die Europäische Kommission „Mit Millionen für Billigflieger hat sich Köln/Bonn sein Wachstum erkauft“ überschreibt das Handelsblatt am 19. Juli einen gut recherchierten Beitrag über die Millionen-Zahlungen der Flughafen Köln/Bonn GmbH an Fluggesellschaften wie German-/Eurowings und Ryanair. Allein in 2017 sollen im sog. Kick-Back-Verfahren 40 Mio. Euro an die Low-Cost Carrier geflossen sein. Der vormalige Aufsichtsratsvorsitzende Bodewig soll Ermittlungen eingeleitet und Prüfungen veranlasst haben, deren wohl seit Ende 2017 vorliegenden Ergebnisse der Öffentlichkeit offensichtlich bisher vorenthalten werden. Eigentlich ist der Vorgang ungeheuerlich: Ein öffentliches Unternehme...

Tag gegen Lärm 2018

Am 25. April 2018 findet der 21. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day statt! "Laut war gestern" ist das Motto für den diesjährigen Tag gegen Lärm. Die DEGA bietet auch in diesem Jahr (ab Juli) kostenlos Aktionstage zur Arbeit mit dem Lärmkoffer „Lärmdetektive – Dem Schall auf der Spur“ an Schulen an. Eine Ausleihe des Lärmkoffers ist auch jetzt schon möglich. Interessierte Schulen erhalten weitere Informationen zum Lärmkoffer unter www.tag-gegen-laerm.de/laermkoffer . --- Ab sofort können Sie wieder das Plakat zum Tag gegen Lärm im Format DIN A2 sowie den aktuellen Flyer bestellen. Außerdem können Sie rechteckige Magnetbuttons (für Pinnwand und Kühlschrank) mit dem diesjährigen Motto erwerben. Wie immer wird bei allen Produkten lediglich eine Versandpauschale erhoben. Sollten Sie Interesse haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an: ebaumer@dega-akustik.de Materialien, die bis Mittwoch, 7. März 2018 bestellt werden, gehen mit der ersten Versandaktion Mitte März ...

14.000 Stimmen gegen Flughafenausbau

Dem grenzenlosen Wachstum des Flughafens Köln-Bonn, das bislang ohne jegliche Kontrolle stattfand, ist möglicherweise erstmals eine Grenze gesetzt. Knapp 14.000 Stimmen wurden gegen den weiteren Ausbau des Flughafens in der letzten Woche an die verantwortliche Bezirksregierung Düsseldorf übergeben. Der Flughafen Köln-Bonn fährt seit Jahren einen Passagier - und Frachtrekord nach dem anderen ein. Dadurch sind die Umwelt- und Gesundheitsbelastungen der Bevölkerung   in den letzten Jahren massiv gestiegen, ohne dass von politischer Seite hier eingegriffen wurde. Ob beim Flughafen in den letzten Jahren rechtlich alles einwandfrei verlief, ist fraglich. Der Geschäftsführer des Flughafens, hat nach schweren Vorwürfen im Dezember seine Tätigkeit niedergelegt.

Mehr Fluglärm geplant

Die Pläne zum massiven Ausbau des Flughafens Köln-Bonn mit erwarteten 30.000 zusätzlichen Flugbewegungen pro Jahr stoßen massiv auf Kritik. Die vom Fluglärm besonders geplagten Kommunen Siegburg, Lohmar und Hennef äußern sich strikt gegen einen weiteren Ausbau des Flughafens. Die Stadt Köln, deren Bürger noch stärker unter Fluglärm leiden, hält sich wie immer zurück und zeigt damit eindrücklich, dass die Berücksichtigung wirtschaftlicher Interesse für die Stadtvertreter wichtiger sind als die Bewahrung der Interessen der Bevölkerung. Auch auf Landesebene gibt es kaum Politiker, die Gesundheitsschutz über das ausufernde Wachstum des Flughafens stellen. Dominik Pieper fasst dies in einem Kommentar in der gestrigen Ausgabe des General Anzeigers treffend zusammen: "Das Land NRW unternimmt nichts, um dem nächtlichen Fluglärm in Köln/Bonn Einhalt zu gebieten. Auf diesem Ohr ist man in Düsseldorf taub, ganz gleich, wer dort gerade regiert." Immerhin, bis zum 19. Dezember besteht di...