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Berivan Aymaz und Torsten Burmester zu Fluglärm

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Am 24. September sprachen die Kandidat*innen zur Stichwahl der Kölner Oberbürgermeisterwahl auf einer Podiumsdiskussion u.a. über das Problem nächtlichen Fluglärms. Torsten Burmester betonte, dass der Flughafen Köln/Bonn als wirtschaftliche Drehscheibe und Cargozentrum wichtig für Arbeitsplätze sei. Gleichzeitig müsse der Emissionsschutz verbessert und der Einsatz leiserer Flugzeuge gefördert werden. Für den Passagierflugverkehr sprach er sich für klar geregelte Kernruhezeiten aus, für die er sich politisch einsetzen wolle. Berivan Aymaz verwies dagegen auf die erheblichen gesundheitlichen Belastungen durch nächtlichen Fluglärm, die sie in Gesprächen vor Ort deutlich gespürt habe. Gesundheit sei ein Menschenrecht, daher lehne sie die aktuell erlaubten Nachtflüge in dieser Form strikt ab. Sie machte deutlich, dass eine zukünftige Oberbürgermeisterin trotz begrenzter Handlungsmöglichkeiten immer auf die Gesundheitsbelastungen hinweisen und alternative Wege zur Reduzierung von Fluglärm...

Lokalpolitiker zum Fluglärm

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Für die Entscheidungsfindung vielleicht interessant. Die Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn hat Politiker im Vorfeld der Kommunalwahlen zu ihrer Positionen zum Fluglärm befragt. Eine Zusammenfassung gibt es hier , die ausführlichen Antworten hier .

Bundestagswahl 2025: Wie stehen die Kandidierenden zum Thema Fluglärm?

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Die Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn e.V. (LSG) hat nachgefragt: Wie positionieren sich die WahlkreiskandidatInnen in den besonders vom Fluglärm betroffenen Regionen zum (Nacht-)Fluglärm am Flughafen Köln-Bonn? Am 30. Januar 2025 wurden insgesamt 24 Kandidatinnen und Kandidaten der CDU, Bündnis 90/Grüne, SPD und FDP angeschrieben. Ziel war es, ihre Haltung und geplante Maßnahmen zu diesem wichtigen Thema zu erfahren. Die betroffenen Wahlkreise sind: Köln I Leverkusen/Köln IV Bonn Rhein-Sieg-Kreis I Rhein-Sieg-Kreis II Rheinisch-Bergischer Kreis Ergebnisse Von den 24 angeschriebenen KandidatInnen haben nur sieben geantwortet:  Serap Güler (CDU), Roman Schulte (Bündnis 90/Grüne), Nyke Slawik (Bündnis 90/Grüne), Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), Rebecca Stümper (Bündnis 90/Grüne), Sebastian Hartmann (SPD) und Norbert Röttgen (CDU). Besonders auffällig: Keine einzige Antwort kam aus den Wahlkreisen Bonn und Rheinisch-Bergischer Kreis. Zudem hat sich kein einziger der sechs angeschrie...

NRW-Landtagswahlen 2022

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Bald sind ja Landtagswahlen in NRW. Welche Position vertreten eigentlich die Kandidat:innen der Parteien zum Thema "Nachtfluglärm am Flughafen Köln-Bonn"? Nicht viele, wie die Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn e. V. herausfinden konnte. Auf der Seite der Gemeinschaft steht: "Nur wenige Landtagskandidat*innen demonstrieren Interesse für Lärmschutz am Flughafen" Ausführlicher heißt es : "Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es nur von den Grünen eine erfreuliche Resonanz gegeben hat. Von dieser Partei hat über die Hälfte geantwortet und diese verweisen übereinstimmend auf ihre klar kritische Positionierung zum nächtlichen Fluglärm. Auch der Vorschlag einer organisierten Mediation wird durchgehend positiv aufgegriffen und aktiv unterstützt.    Von den anderen Parteien kamen lediglich einzelne Rückmeldungen. FDP und CDU betonten die Bedeutung des Flughafens als Wirtschaftsfaktor. Während die FDP für Verbesserungen im Sinne der Anwohner beispie...

Bundestagswahl 2021 – Kandidat*innen des Wahlkreises Köln III zum Fluglärm

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Am 22. August habe ich allen Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises Köln III (Nippes, Ehrenfeld, Chorweiler) drei Fragen zum Fluglärm gestellt:  Stadtkarte 2.0 © Regionalverband Ruhr und Kooperationspartner (CC BY 4.0) Wie sorgen Sie dafür, dass die 2030 auslaufende Nachtfluggenehmigung für den Flughafen Köln-Bonn nicht verlängert wird? Wie erreichen Sie, dass schon vor 2030 nächtliche Passagierflüge enden? In maximal drei Sätzen: Wo steht der Flughafen Köln-Bonn im Jahr 2030? Diese Antworten sind eingegangen. Die hier abgebildete Reihenfolge der Kandidatinnen und Kandidaten ist dem Amtsblatt der Stadt Köln entnommen. Direkt zu den Parteien: CDU | SPD | FDP | AfD | B90/ Die Grünen | Die Linke | Die Partei | Freie Wähler | Internationale Liste/MLPD | dieBasis | Volt | Artgerecht | Goldi Gisela Manderla (CDU) : Antwort vom 7. September Fotograf: Laurence Chaperon Wie sorgen Sie dafür, dass die 2030 auslaufende Nachtfluggenehmigung für den Flughafen Köln-Bonn nich...

Petition: Verhinderung einer Nachtfluggenehmigung bis 2050

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Auf OpenPetition wurde eine neue Petition mit dem Ziel gestartet, eine Verlängerung der Nachtflugerlaubnis für den Flughafen Köln-Bonn über das Jahr 2030 hinaus zu verhindern. Der Kölner Norden ist massiv von Fluglärm betroffen. Die Petition kann hier anonym oder öffentlich unterzeichnet werden: Auszug aus dem Petitionstext: Mit dieser Petition wird die Rechtslage des aktiven Fluglärmschutzes nach § 29b des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) in Form der Forderung eines generellen Nachtflugverbots in der Kernnacht von 23:00 bis 5:00 am Flughafen Köln-Bonn beanstandet, da sowohl das Land NRW als auch der Bund trotz zahlreicher passiver Maßnahmen des Fluglärmgesetzes (Verkehrslärmschutzpaket NVP II) wie dargestellt seit über 10 Jahren nicht in der Lage waren, den Lärmschutz für Anwohner rund um den Kölner Flughafen zu verbessern und damit das Grundgesetz Artikel 2 Abs. (2): "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit" zu wahren. Eine Forderung nach einheitlichen b...

PR-Initiative der Politik

Christoph Klausing , Kölner CDU-Politiker, lädt zu einer Besichtigung des Flughafens Köln-Bonn ein um über die Lärmproblematik zu sprechen. Zentraler Bestandteil der alles andere als neutralen Veranstaltung ist ein Vortrag von Benjamin Heese, Leiter Politik- und Regierungsbeziehungen, zum Thema: „Wirtschaftliche Bedeutung des Köln Bonn Airport für die Region – Erfolge bei der Lärmreduktion zur Entlastung der Bevölkerung“. Fluglärmgegner kommen nicht zu Wort. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist hier möglich: http://www.christoph-klausing.de/flughafenbesichtigung17

Arbeit vs. Gesundheit?

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In der aktuellen Ausgabe der Zeit ist ein interessanter Kommentar zu der Frage, warum Politiker trotz bekannter Gesundheitsschäden, die durch Dieselautos hervorgerufen werden, nicht Stellung gegen diese Gefahr beziehen und klare Worte meiden. Gilt das wohl ähnlich auch für die Gefahren, die durch Fluglärm hervorgerufen werden? Auszug aus der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitschrift "Die ZEIT"

Petition an Bundestag zu Fluglärm

Die Bürgerinitiative BfU Eddersheim 1975 eV (Mitglied des BBI) hat nach Art.17 & 45c GG, eine Online Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, zur gesetzlichen Verbesserung des Schutzes vor Fluglärm . Die Initiatoren bitten die Petition bis zum 20.2.2017 durch "Mitzeichnung" zu unterstützen: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2017/_01/_03/Petition_69224.html P.S.: Die von niehl.de gestartete Petition an Henriette Reker hat mittlerweile knapp 750 Unterzeichner. Frau Reker hat bislang - trotz Nachfrage - noch keine Reaktion geäußert. Schade.

Mehr Lärm: Interview im Kölner Stadtanzeiger

Im Kölner Stadtanzeiger gibt es ein spannendes Interview mit Vertretern der Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn. Fazit: Es wird mehr geflogen, und ob die im nächsten Jahr stattfindenden Wahlen daran etwas ändern, ist fraglich. Hier gibt es das Interview: http://www.ksta.de/nrw/flughafen-koeln-bonn-ueber-versaeumnisse-des-airports-und-die-hoffnung-auf-die-nrw-wahlen-25171020

Rekers und Ott über Lärm in Köln

In der heutigen Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers gibt es ein Interview mit der Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker und dem Oberbürgermeisterkandidaten Jochen Ott zum Thema „Ruhige Provinzstadt oder bunte Metropole: wie laut darf es sein?“ Gefragt wurden die beiden unter anderem, ob es aus ihrer Sicht notwendig sei, den Nachtflug über Köln einzuschränken. Beide Kandidaten machen ihren einander gleichen Standpunkt deutlich: Der weitere Betrieb des Nachtflugs sei nötig für die Kölner Wirtschaft. Interessant: Auf die Frage, warum der Aktionsplan gegen Lärm, bei dem die Stadt Köln vor etwa vier Jahren die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen hat Vorschläge zur Lärmreduzierung zu machen, bis heute nicht umgesetzt wurde, wirft Jochen Ott seiner Gegenkandidatin vor, dass diese sich in ihrer Funktion als Gesundheitsdezernentin bislang nicht genug dafür eingesetzt hätte. Herr Ott ist Mitglied im Aufsichtsrat des Flughafens Köln-Bonn. In dieser Rolle hat sich bislang nicht gegen den Nachtfl...

Nachtflug über Köln: Fragen an die KandidatInnen zur Oberbürgermeisterwahl

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Es ist Oberbürgermeisterwahl in Köln. Grund genug, die Kandidatinnen und Kandidaten zum Thema Fluglärm zu befragen. Befragt habe ich allerdings nur drei derjenigen: Marcel Hövelmann , Henriette Reker und Jochen Ott . Alle drei bekamen dieselben Fragen. Die Reihenfolge der Antworten der Kandidatin und der Kandidaten ergibt sich aus der Reihenfolge der eingegangenen Antworten. Ich danke den Dreien für die Beantwortung der Fragen.   Marcel Hövelmann Wie beurteilen Sie die Nachtflugregelung für den Flughafen Köln/ Bonn? Hövelmann: Die aktuelle Nachtflugregelung bedarf einer Anpassung. Trotz jüngst gekipptem Versuch, würde ich als OB weiterhin das Nachtflugverbot für Passagiermaschinen zwischen Mitternacht und 5 Uhr anstreben. Auch wenn meine Kompetenzen hier nur untergeordnet bedeutsam wären. Ferner würde ich schon heute einen Moderationsprozess anstoßen, wie die Betriebserlaubnis ab 2030 auszusehen hätte. Die auch von politischer Seite geführte Diskussion um ein Nachtflugverbot bezi...

Bundestagswahlen: Politiker über den Nachtflug

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Es ist Wahlkampf, und in ganz Köln hängen mittlerweile die Gesichter derjenigen Politikerinnen und Politiker, die in den Bundestag gewählt werden möchten. Auch wenn Gesundheitsthemen derzeit nicht populär sind, ist es für uns Wähler interessant, wie sich die einzelnen Kanditaten zu solchen Themen äußern. Vor einigen Tagen habe ich alle Direktkandidaten des Bundestagswahlkreises Köln III gebeten, auf folgende Frage zu antworten: "Mittlerweile gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass Nachtfluglärm negative gesundheitliche Auswirkungen auf die betroffene Bevölkerung hat. Es gibt darüber hinaus Vermutungen, dass durch Nachtfluglärm ein großer volkswirtschaftlicher Schaden entsteht. Können Sie in maximal fünf Sätzen Ihre Position zur Nachtfluggenehmigung für den Flughafen Köln-Bonn zusammenfassen?" Hier die Antworten. Gisela Manderla (CDU) Mit dem Thema Nachtflug am Köln/Bonner Flughafen beschäftige ich mich kommunalpolitisch schon seit vielen Jahren, die CDU Köln hat hierzu auc...

Kölner Stadtanzeiger: Initiative gegen Minister

In seiner heutigen Ausgabe berichtet der Kölner Stadtanzeiger über den Ärger der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln-Bonn über das NRW-Verkehrsministerium. Dieses hat als Stellungnahme auf die aktuelle Mainzer Studie über die Auswirkungen des nächtlichen Fluglärms auf die Gesundheit eine fehlerhafte bzw. abwiegelnde Bewertung vorgenommen. So heißt es im Artikel: "Denn in einer Stellungnahme [...] hat das Ministerium aus der durchschnittlichen Dezibelzahl einzelner Flüge einen Dauerschallpegel gemacht - und kommt dann zu dem Ergebnis, so laut wie bei den Probanden der Studie sei es rund um den Flughafen Köln-Bonn ja gar nicht." Es handelt sich dabei um eine leider übliche Weise, wie die zuständigen Politiker das Problem "Fluglärm" kleinreden. Der Dauerschallpegel ist nämlich ein Durchschnittswert: Wenn ich einer Stunde zwei sehr laute Flugzeuge fliegen, ist die durchschnittliche Lärmbelastung berechnet auf die vollen 60 Minuten recht gering. Dies sagt aber nichts ...

Fluglärm: Interview mit Jochen Ott

...so hätte es eigentlich heißen sollen. Am 14. Februar schrieb ich Herrn Ott von der Kölner SPD an und fragte, ob er bereit sei für ein Interview zum Thema "Fluglärm über Köln". Aus seinem Büro kam auch recht zügig eine positive Antwort. Nachdem ich mit einer Mitarbeiterin von Herrn Ott telefonisch besprochen habe, dass ich der Einfachheit halber einen Fragenkatalog schicken sollte, habe ich dies getan. Ab da verlief die Kommunikation leider sehr schleppend und verzögernd, so dass ich mich nun entschlossen habe,  einen Teil der Fragen über die Plattform abgeordnetenwatch.de zu stellen. Die Verbreitung dieser Website ist größer und die Infrastruktur besser ausgebaut. Da abgeordnetenwatch.de nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen erlaubt, musste der Fragenkatalog gekürzt werden. Am Ende dieses Beitrags ist jedoch der vollständige Fragenkatalog zu finden. Hier der Link zu den Fragen an Jochen Ott auf abgeordnetenwatch.de. Und hier der ursprüngliche Fragenkatalog: Die Bundeslän...

Arndt Klocke (Grüne): Problem Passagiernachtflug muss politisch gelöst werden

Der grüne Politiker Arndt Klocke (Mitglied des Landtages NRW) gibt in einer Pressemitteilung vom 15. März 2013 bekannt, dass er das Problem Nachtflug nur politisch für lösbar hält. Eine Klage hätte keine Aussicht auf Erfolg. In den Augen eines Laien (ich bin ein solcher) könnte dies so gedeutet werden: es wird nicht angestrebt, aktiv zu werden bzw. es wird argumentiert, dass erst ein Regierungswechsel auf Bundesebene Änderungen bringen könnte. Die Pressemitteilung könnte – wieder in den Augen eines Laien – also durchaus auch als nichtverbindliche Wahlkampfrhetorik gedeutet werden. Herr Klocke spricht sich übrigens nur gegen den Passagiernachtflug aus, nicht gegen den wesentlich gesundheitsschädigendere Frachtnachtflug. Die Pressemitteilung kann hier im kompletten Wortlaut gelesen werden.