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Fluglärm in Köln-Niehl: Update 2026

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Fluglärm in Köln-Niehl: Update 2026 – Zwischen Rekordzahlen und Gesundheitsrisiken Zusammenfassung für Eilige: Trotz politischer Debatten steigen die Passagierzahlen am Flughafen Köln/Bonn (über 10,1 Mio. in 2025). Für Anwohner in Niehl bleibt die Belastung durch extrem laute nächtliche Überflüge (über 75 dB(A)) auf einem kritischen Niveau, während ein generelles Nachtflugverbot im Bundestag zuletzt 2025 abgelehnt wurde. 1. Die aktuelle Lage am Flughafen Köln/Bonn (CGN) Der Flughafen Köln/Bonn verzeichnete im Jahr 2025 ein Passagieraufkommen von rund 10,1 Millionen Reisenden . Während der innerdeutsche Flugverkehr abnimmt, boomt das Urlaubssegment und die Rolle als zentrales Frachtdrehkreuz. Für die Stadtteile im Kölner Norden, insbesondere Niehl , bedeutet dies eine unverminderte Lärmbelastung, vor allem in den sensiblen Nachtstunden. Frachtverkehr: Köln/Bonn bleibt eines der wichtigsten Logistik-Zentren Europas, was die Nachtruhe massi...

Berivan Aymaz und Torsten Burmester zu Fluglärm

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Am 24. September sprachen die Kandidat*innen zur Stichwahl der Kölner Oberbürgermeisterwahl auf einer Podiumsdiskussion u.a. über das Problem nächtlichen Fluglärms. Torsten Burmester betonte, dass der Flughafen Köln/Bonn als wirtschaftliche Drehscheibe und Cargozentrum wichtig für Arbeitsplätze sei. Gleichzeitig müsse der Emissionsschutz verbessert und der Einsatz leiserer Flugzeuge gefördert werden. Für den Passagierflugverkehr sprach er sich für klar geregelte Kernruhezeiten aus, für die er sich politisch einsetzen wolle. Berivan Aymaz verwies dagegen auf die erheblichen gesundheitlichen Belastungen durch nächtlichen Fluglärm, die sie in Gesprächen vor Ort deutlich gespürt habe. Gesundheit sei ein Menschenrecht, daher lehne sie die aktuell erlaubten Nachtflüge in dieser Form strikt ab. Sie machte deutlich, dass eine zukünftige Oberbürgermeisterin trotz begrenzter Handlungsmöglichkeiten immer auf die Gesundheitsbelastungen hinweisen und alternative Wege zur Reduzierung von Fluglärm...

OB-Kandidierende im Live-Talk

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Am kommenden Montag, 22. September um 19:00 Uhr gibt es im Comedia Theater ein „Streitgespräch“ zwischen der OB-Kandidatin Berivan Aymaz (GRÜNE) und dem OB-Kandidaten Torsten Burmester (SPD), die in der Stichwahl gegeneinander antreten. Bis dahin kann man per E-Mail Fragen einreichen, die dann gebündelt und den Kandidaten vorgelegt werden. Es wäre schön, wenn viele unter folgender E-Mail-Adresse:  leserforum@kstamedien.de   Fragen zum Nachtfluglärm, Nachtflugverbot wie an anderen Flughäfen (zum Beispiel Düsseldorf und Frankfurt), Einschränkung der Nachtflüge für Passagiermaschinen, Verlängerung der Betriebsgenehmigung im Jahre 2030 usw. einreichen würden oder einfach ihre eigene Betroffenheit schildern – und fragen, welche Maßnahmen die jeweiligen Kandidierenden im Falle ihrer Wahl ergreifen würden. Bei der letzten Kommunalwahl im Jahre 2020 wurde dies von der Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn eV. ebenfalls initiiert und aufgrund der zahlreichen Eingaben wurde das Thema ausfüh...

Lokalpolitiker zum Fluglärm

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Für die Entscheidungsfindung vielleicht interessant. Die Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn hat Politiker im Vorfeld der Kommunalwahlen zu ihrer Positionen zum Fluglärm befragt. Eine Zusammenfassung gibt es hier , die ausführlichen Antworten hier .

Lärmbelästigung im Hafen Köln-Niehl

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Lärmbelästigung im Hafen Köln-Niehl: Dauerlärm durch Schiffsaggregate belastet Anwohner Die Lebensqualität im Kölner Stadtteil Niehl wird zunehmend durch eine vermeidbare Lärmquelle beeinträchtigt: den Dauerbetrieb von Schiffsaggregaten im Hafenbecken. Während die Schifffahrt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region ist, führen die Emissionen und der nächtliche Lärm der Generatoren zu einer erheblichen Belastung für die angrenzenden Wohngebiete. Das Problem: Warum sind die Schiffe so laut? Viele Binnenschiffe, die im Hafen Niehl (betrieben durch die HGK) vor Anker liegen, benötigen auch während der Liegezeiten kontinuierlich Strom für die Bordelektronik, Kühlaggregate und die Mannschaftsquartiere. Mangels flächendeckender oder verpflichtender Landstrom-Infrastruktur lassen viele Kapitäne ihre Diesel-Aggregate Tag und Nacht laufen. Fakten zur Lärmbelastung in Köln-Niehl: Geräuschquelle: Dieselbetriebene Hilfsaggregate von Gütermotorschiff...

Lärm im Niehler Hafen: Eine Herausforderung für das Veedel

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Niehl ist vielen vor allem als von Fluglärm geplagter Stadtteil Kölns bekannt . Doch neben den Überflügen von Fracht- und Passagiermaschinen gibt es eine weitere, oft überhörte Lärmquelle: den Niehler Hafen . Insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner von Alt-Niehl berichten immer wieder von erheblicher Lärmbelastung durch Schiffe, die am LNG-Terminal festmachen und dort über Nacht oder ganze Wochenenden hinweg laute Aggregate laufen lassen. Was ist das Problem? Die Geräuschkulisse, die von diesen Schiffen ausgeht, ist nicht zu unterschätzen. Besonders nachts und an Wochenenden, wenn die Umgebung eigentlich zur Ruhe kommen sollte, sind die Motoren und Aggregate der Schiffe im Hafen deutlich bis nach Alt-Niehl zu hören. Die Lärmbelastung ist dabei nicht nur störend, sondern kann auch Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Anwohner haben. Ein ähnliches Problem ist aus anderen Hafenstädten bekannt: So klagen beispielsweise die Anwohner am LNG-Terminal Mukran über Lärm ,...

Bundestagswahl 2025: Wie stehen die Kandidierenden zum Thema Fluglärm?

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Die Lärmschutzgemeinschaft Köln-Bonn e.V. (LSG) hat nachgefragt: Wie positionieren sich die WahlkreiskandidatInnen in den besonders vom Fluglärm betroffenen Regionen zum (Nacht-)Fluglärm am Flughafen Köln-Bonn? Am 30. Januar 2025 wurden insgesamt 24 Kandidatinnen und Kandidaten der CDU, Bündnis 90/Grüne, SPD und FDP angeschrieben. Ziel war es, ihre Haltung und geplante Maßnahmen zu diesem wichtigen Thema zu erfahren. Die betroffenen Wahlkreise sind: Köln I Leverkusen/Köln IV Bonn Rhein-Sieg-Kreis I Rhein-Sieg-Kreis II Rheinisch-Bergischer Kreis Ergebnisse Von den 24 angeschriebenen KandidatInnen haben nur sieben geantwortet:  Serap Güler (CDU), Roman Schulte (Bündnis 90/Grüne), Nyke Slawik (Bündnis 90/Grüne), Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), Rebecca Stümper (Bündnis 90/Grüne), Sebastian Hartmann (SPD) und Norbert Röttgen (CDU). Besonders auffällig: Keine einzige Antwort kam aus den Wahlkreisen Bonn und Rheinisch-Bergischer Kreis. Zudem hat sich kein einziger der sechs angeschrie...